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Hilfsmittel für Gartenarbeit

Im eigenen Garten lässt es sich wunderbar entspannen – so er denn vernünftig in Schuss gehalten wird. Denn nicht nur Gartenwege oder eine Terrasse aus Naturstein oder Betonstein benötigen regelmäßige Pflege, auch der Rasen, die Beete und die Bäume müssen regelmäßig gepflegt werden, damit die Freude am Garten lange erhalten bleibt.

Dünger für gesundes Pflanzenwachstum

Wo im Garten viele Pflanzen wachsen, wird der Boden permanent belastet. Beim Wachsen entziehen Pflanzen dem Boden dauerhaft Nährstoffe. In der Natur würden diese Nährstoffe durch das Verrotten und Zersetzen von organischen Abfällen wieder zurückgeführt, in einem gepflegten Garten werden altes Laub und abgestorbene Pflanzen und Pflanzenteile jedoch entfernt, durch diese Säuberung kann es zu einem Nährstoffmangel kommen. Hier kann ein Düngepräparat dem Boden die entzogenen Nährstoffe wieder zurückgeben. Sie können als Pellets oder in flüssiger Form zugegeben werden und fördern so Wachstum, Wurzelbildung und allgemeine Gesundheit der verschiedenen Pflanzen. Dabei profitieren von Rasen über Nutz- und Zierpflanzen im Garten bis hin zu Topfpflanzen auf dem Balkon oder in der Wohnung von der regelmäßigen Anwendung eines Düngers. Neben Multifunktionsprodukten kommen je nach Art der Pflanzen unter Umständen auch Spezialprodukte zum Einsatz, die auf wenige Pflanzenarten abgestimmt sind. In der Regel ist aber der Gebrauch eines vielseitigen Düngers völlig ausreichend und liefert wunderbare Ergebnisse. Besonders empfehlenswert sind Naturdünger, die komplett biologisch abbaubar sind und keine umständliche chemische Produktion benötigen.

Gartengeräte für unterschiedliche Arbeiten

In vielen Bereichen der Gartenarbeit ist mit dem Einsatz von Handwerkzeugen nicht mehr getan. Das passende Elektrowerkzeug macht viele Arbeiten erst möglich, andere erleichtert es in einem solchen Maß, dass sich der Nutzen ihrer Anschaffung kaum debattieren lässt. Zur Instandhaltung und Reinigung des Gartens sind sie daher unersetzlich. Der Antrieb erfolgt je nach Modell entweder über einen Verbrennungsmotor, oder einen Elektromotor mit entweder Akkubetrieb oder Kabelbetrieb. Der Vorteil von Verbrennungsmotoren liegt in ihrer Kraft. Sie sind stärker als Elektromotoren und können dementsprechend für härtere Aufgaben eingesetzt werden. Elektromotoren sind hingegen leiser und arbeiten ohne die Erzeugung unangenehmer Abgase. Werden sie mit einem Kabel betrieben, verlieren sie jedoch die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und sind durch die Länge des Kabels auch räumlich an eine Steckdose gebunden. Das gibt ein Akkubetrieb zwar wieder zurück, dafür können diese Geräte nicht dauerhaft betrieben werden oder benötigen Wechselakkus, die abwechselnd aufgeladen und eingesetzt werden. Welches Gerät jeweils das Beste ist, muss der Anwender von Fall zu Fall entscheiden.

Rasenmäher und -trimmer werden zur Pflege von Grasflächen eingesetzt. Um einen dichten Grasteppich zu erhalten, muss der Rasen oft geschnitten werden, da sich nur so die Grashalme oft genug verzweigen, um eine schöne, dichte Struktur zu bilden. Ein leistungsstarker Mäher mit scharfen Scheren sorgt hier für optimale Ergebnisse. Über flache Pflastersteine und an niedrigen Übergängen wie bei Terrassenplatten können Mäher bedenkenlos eingesetzt werden. Bei Hindernissen wie etwa Bäumen werden allerdings Trimmer eingesetzt. Diese verfügen über einen schnell rotierenden Schneidfaden, der die Grashalme zwar durchschlägt, an soliden Hindernissen aber abprallt und sie somit unbeschädigt hinterlässt. Damit können Rasen bis an die Grenze zurückgeschnitten werden, ohne übertriebenen Verschleiß fürchten zu müssen. Motorsensen sind Trimmer mit komplettem Klingenset, wodurch sie sowohl die erhöhte Schneidkraft eines Mähers haben, gleichzeitig aber auch über die Wendigkeit und Präzision eines Rasentrimmers verfügen. Damit können Sie je nach Auslegung sogar Buschwerk und hartnäckigen Bewuchs von Unkraut bearbeiten.

Damit die Hecke nicht nach kürzester Zeit unkontrollierbar wuchert, wird sie regelmäßig in Form geschnitten. Heckenscheren bestehen in der Regel aus einem Griffstück mit einem angeschlossenen Schwert, an dessen Seiten Messer vibrieren, die Zweige und dünnere Äste mühelos durchtrennen können. Gute Scheren sind ergonomisch perfekt geformt, damit sie auch bei längerem Einsatz ermüdungsfrei geführt werden können. Damit wird jede Hecke wieder zur Zierde und zum Blickfang des Gartens.Sägen werden zum Durchtrennen von Holz, Metall oder Stein verwendet. Das mit Sägezähnen bestückte Blatt wird dabei so lange über die Oberfläche geführt, bis die entstehende Fuge den Block in zwei Teile getrennt hat. Damit können zum Beispiel Bäume beschnitten werden, deren Äste zu dick für eine Schere geworden sind. Handsägen werden je nach Form des Sägeblatts und der Anordnung der Zähne unterschieden. Diese müssen so geformt sein, dass sie eine Schnittfuge hinterlassen, die breiter ist als das Sägeblatt selbst. Ansonsten besteht die Gefahr des Verklemmens während der Arbeit. Die Form des Sägeblatts ändert sich je nach gewünschten Einsatzmöglichkeiten. So gibt es beispielsweise Bügelsägen, bei denen das Sägeblatt an den Enden eines Metallbügels eingespannt ist. Eine andere bekannte Form ist der sogenannte Fuchsschwanz, wo das Sägeblatt frei an den Griff angeschlossen wird. Kettensägen sind elektronische Sägen, für die selbst die dicksten Äste und ganze Baumstämme mühelos durchtrennt werden können. Damit ist sie die erste Wahl für die härtesten Arbeiten im Garten. Sie bestehen aus einem Gehäuse mit Antriebsmotor und einer Schiene, über die die Sägekette geführt wird. Diese wiederum besteht aus vielen Gliedern, die entweder für die Kraftübertragung des Motors zuständig sind, oder aufgesetzte Sägezähne besitzen.

Schaufeln, Spaten und Co

Schaufeln und Spaten in unterschiedlichen Formen und Größen kommen bei einer Vielzahl unterschiedlicher Arbeiten in der Gartengestaltung zum Einsatz. Dabei sind sie nach Form und Größe für bestimmte Aufgaben besonders geeignet. So sind grundsätzlich alle Schaufeln dafür gedacht, lockere Materialien wie Erde oder Sand zu bewegen. Die Verwendung einer Schaufel mit passend geformtem Kopf erleichtert jedoch die Arbeit ungemein und erhöht die Produktivität. Offensichtlich wird das bei einer Schneeschaufel, die durch ihr großes Schaufelblatt speziell ausgelegt ist, große Mengen eines leichten und klebrigen Materials zu bewegen, während sie für Erdarbeiten viel zu sperrig ist. Andere Arten von Schaufeln unterscheiden sich weniger in der Größe, sondern vielmehr in der Form des Schaufelblattes. Dieses kann gebogen oder flach sein und auf verschiedene Weise gerundete Kanten besitzen. Die spitze Frankfurter Schaufel wird so etwa bei Böden voller Steine ihr ganzes Potential entfalten, während die Holsteiner Schaufel als Allroundwerkzeug bei üblichen Erdarbeiten gut zu verwenden ist. Eine Sonderform der Schaufel sind die Spaten. Diese verfügen über eine gehärtete Anstechkante und können damit hervorragend in den Boden getrieben werden. Daher kommen sie bevorzugt bei Bodenarbeiten zum Einsatz, bei denen noch fester Boden gelockert werden muss. Wer regelmäßig Löcher graben oder Beete umgraben muss, wird auf eine passende Auswahl an Spaten als Gartengeräte nicht verzichten können.